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Das CJE
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Das CJE stellt sich vor

Das CJE ein universitäre Zentrum in der Schweiz, das sich in dem Gebiet der Spielsucht spezialisiert hat. Es beschäftigt sich mit Problemen des Glücksspiels. Als Teil des Universitätsspitals des Kantons Waadt (Centre Hospitalier Universitaire Vaudoise (CHUV) entspricht das CJE einem echten Bedürfnis im schweizerischen Gesundheitswesen.

Als ein gemeindepsychiatrischer und universitärer Dienst (Service de Psychiatrie Communautaire, SPC) des Universitären Psychiatrischen Departements für Erwachsene (Département Universitaire de Psychiatrie Adulte (DUPA) des Universitätsspitals Waadt (CHUV) sieht das CJE seine Aufgabe darin, ein Kompetenzzentrum für die ganze Schweiz zu werden.

Unsere vier Kernbereiche sind: Prävention, Forschung, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Behandlung und Betreuung.

Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit Behandlung und Betreuung haben, stehen wir allen Personen, die von Spielsucht-Problemen betroffen sind, zur Verfügung. Spieler und Spielerinnen und deren Angehörige finden bei uns Informationen und Unterstützung.

Wenn Sie an Forschungs- und Präventionsfragen interessiert sind, schauen Sie sich unsere Dokumentation und unsere Projekte an. Unsere Linkliste macht Sie auf andere Zentren aufmerksam, die in diesen Bereichen tätig sind.

Wenn Sie sich allgemein über exzessives Spielen informieren möchten, hoffen wir, Ihnen mit unserer Webseite eine Einführung zu bieten.
Wenn Sie eine Ausbildung zur Prävention und Beratung des exzessiven Spielens absolvieren möchten, schicken Sie uns doch eine Voranmeldung für unseren E-Learning-Kurs.
Und nun viel Vergnügen beim Erforschen unserer Webseiten !

Die Entstehungsgeschichte des CJE

In einer Volksabstimmung haben die Schweizer Wahlberechtigten der Liberalisierung des Glücksspiels zugestimm. Das Spielbankengesetz von 1998 sieht vor, dass die Spielbanken ein Sozialkonzept entwickeln und entsprechende Massnahmen umsetzen, bevor eine Konzession für unbegrenzte Einsätze erteilt wird.

Im Jahr 2001 unterzeichneten das Universitätsspital Waadt und die Romande de Jeux, die mit der Lotterie Romande assoziiert ist, eine Vereinbarung, um das CJE zu finanzieren.

Das CJE entspricht den Anforderungen, welche im Spielbankengesetz (SBG Artikel 14 al. 2, 1998) und in der entsprechenden Verordnung an soziale Massnahmen gestellt werden (VSBG Artikel 35 bis 37, 2000).

Diese Massnahmen entspringen einer Politik der Schadensminderung, die parallel zur Ausweitung der Konzessionen für Spielbanken in der Schweiz umgesetzt wird. Nach Oktober 2001 wurden 22 Konzessionen für Spielbanken erteilt. 19 Kasinos Die Spielbankendichte in der Schweiz nimmt gegenwärtig einen unrühmlichen europäischen Spitzenplatz ein. Diese Erhöhung des Angebots an Spielmöglichkeiten führt ebenfalls zu einer Erhöhung des Risikos von psychopathologischen Entwicklungen bei den Spielenden. Hier setzt die Arbeit des CJE an.

Das Leitbild des CJE

Das CJE trägt dazu bei, Probleme, die durch Glücksspiel entstehen, zu vermindern. Es konzentriert sich dabei auf die erwähnten Arbeitsbereiche Prävention, Forschung, Behandlung und Betreuung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Das tun wir in der Prävention :

  • Information zu den Risiken und Folgen des Glücksspiels
  • Entwicklung von Programmen der Schadensminderung
  • Früherkennung von vulnerablen Populationen
  • Einbezug von anderen bestehenden Abhängigkeiten in das Präventionsprogramm

Mehr Information findet Sie hier.

Unsere Dienstleistungen in der Behandlung bestehen aus folgenden Komponenten

  • Aufnahme, erste Orientierung und Informationsvermittlung für Menschen mit Spielproblemen und deren Angehörige
  • Abklärung des Spielverhaltens und der damit verbundenen Probleme
  • Auf das Spiel spezialisierte kognitive Verhaltenstherapie
  • Integrale Behandlung der mit dem Spielen verbundenen Probleme
  • Liaison-Aufgaben in Zusammenarbeit mit den gemeindenahen Diensten

Die im CJE angebotene Behandlung richtet sich an folgende Zielgruppen :

  • An Menschen, die unter Problemen im Zusammenhang mit exzessivem Spielen leiden
  • An Angehörige von exzessiven Spielern
  • An alle Personen und Institutionen, die mit exzessiven Spielern zu tun haben
  • An Personen und Institutionen, die sich mit Problemen des exzessiven Spielens beschäftigen

Mehr Information findet Sie ici.

Unsere Angebote für Aus-, Fort- und Weiterbildung

  • Erhöhung der Beratungs- und Informationskompetenzen von Fachpersonen, die mit Spielern oder deren Angehörigen zu tun haben.
  • Ausbildung von Fachpersonen bezüglich der Kostenübernahme bei Spielproblemen in der Gemeinde.
  • Integration der wissenschaftlichen und klinischen Beratung im Spielbereich an den Universitäten und Fachhochschulen im Gesundheitsbereich.

Mehr Information findet Sie ici.

In der Forschung haben wir uns folgende Aufgaben gestellt

  • Entwicklung und Aufbereitung von Wissen zur Prävention, Schadensminderung, Rehabilitation und zur Behandlung von Spielsucht.
  • Durchführung eigener Forschungsarbeiten zur Ätiologie, Epidemiologie, Neuropsychiatrie, zur Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rückfallprävention.
  • Nationale und internationale Zusammenarbeit
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Förderung des Forschungsnachwuchses.

Mehr Information findet Sie ici.

 
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