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Spielen in der Literatur

 

Essays und wissenschaftliche Bücher

Inhalt der Seite:

Essays und wissenschaftliche Bücher
Romane und biographische Werke
Historische Abhandlungen
Filme und Dokumentationen
Malerei

  • Les jeux et les hommes. Roger Caillois, Gallimard (1967)
  • Les jeux de la société. Louis-Jean Calvet, Payot (1978)
    Semiologische Studie über die Wichtigkeit und soziale Funktion des Spielens.
  • Les jeux de hasard et d'argent. André Neurisse, Hermé (1991)
  • Les jeux de casino. André Rempfer, Ed. Solar (1978)
  • Le jeu compulsif. Amnon Jacob Suissa, FIDES (2005)
    Trotz wissenschaftlicher Studien, die zeigen, dass der Zugang zu Spielmöglichkeiten im Zusammenhang mit psychosozialen Probleme steht, scheinen die Gesetzgeber daran zu zweifeln. Der Autor versucht die politischen Interessenkonflikte zwischen der Förderung des Spielens und dem Schutz der Personen darzulegen. Zudem zeigt er, dass exzessives Spielen nicht nur ein Impulskontrollproblem ist. Es scheint, dass es auch durch subtile Manöver der Spielindustrie bedingt ist, die versucht ihren Profit zu steigern.
  • Le jeu pathologique. Marc Valeur, Christian Bucher, Que sais-je ?, PUF (1997)
    Dieses Werk bietet eine ausgezeichnete Einführung in das Thema des pathologischen Spielverhaltens, weil die verschiedenen sozialen, ökonomischen und klinischen Aspekte, die zu dieser Abhängigkeit führen, beleuchtet werden, ohne zu vergessen auch "normales" Spielverhalten anzusprechen.

Romane und biographische Werke

  • La musique du hasard. Paul Auster, Ed. Actes Sud (1991)
    Ein reicher Erbe entscheidet sich, alles zu verkaufen was er besitzt und Amerika zu durchstreifen. Während seiner Reise begegnet er einem Pokerspieler. Er entscheidet sich, mit ihm sein restliches Geld zu verspielen.
  • Mémoire d'un tricheur. Sacha Guitry, Presse de la cité (1991)
  • La dame de pique. Alexandre Pouchkine, Galimard (1974)
  • Vingt-quatre heures de la vie d'une femme. Stefan Zweig, Le livre de poche (2003)
  • Rien ne va plus. L'itinéraire d'un joueur. Raynald Beaupré, Québec-Amérique, 2002
    Raynald Beaupré beschreibt die Etappen, die ihn in die Spielsucht geführt haben. Im zweiten Teil erklärt er anhand von Expertenstudien die unterschiedlichen Pathologien, die mit dem Verhalten der Spieler verbunden sind.
  • Ma meilleure mise. Claude Bilodeau, Editions St Martin (2005)
    Mittels verschiedener öffentlicher Interventionen und jedes Mal, wenn er in seinem Leben Gelegenheit hatte, erklärte Claude Bilodeau der Bevölkerung und den Gesetzgebern die verheerenden Auswirkungen des pathologisches Spielverhaltens. Seine Erzählung beschreibt den schmerzhaften Weg und die Kämpfe mit seinen Dämonen, um anderen Personen, die unter dieser Abhängigkeit leiden, zu helfen.
  • Casino. Allan Tremblay, VLB (2003)
    Dieser Roman ist durch eine Fernsehserie beeinflusst, die in Québec nie ausgestrahlt wurde, da sie zu viele Interessen verletzt hat. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der sich an den Kasinos rächen will, die anscheinend seinen Vater in den Suizid getrieben haben. Er beschreibt, wie Spieler, verloren zwischen Vernunft und Leidenschaft, in einer einzigen Partie praktisch um ihr Leben spielen können.
  • Le Joueur. Feodor Mikhailovich Dostoïevski (1866)
    Dieser Roman stellt die Abendteuer von Alexis Ivanovitch, einem exzessiven Spieler der zum Ziel hat, die Tochter seines Arbeitsgebers zu verführen, in den Mittelpunkt. Er muss reich werden, um sein Projekt realisieren zu können; zu Beginn spielt er nur um Geld zu gewinnen, aber bald wird er Sklave des Spiels. Diese Erzählung gleicht auf vielen Ebenen dem Leben von Dostoïevski selber, der während 15 Jahren auch spielabhängig war.

Historische Abhandlungen

Filme und Dokumentationen

Gambling, Gods & LSD, film d'essai, Peter Mettler (2002)

Piece of dream : Story of gambling, Michelle Wong (2003) Documentaire, 49 min.
Ein Film, in dem Michelle Wong die Spielabhängigkeit ihres Bruders enthüllt. Er zeigt seinen einsamen Abstieg in die Hoffnungslosigkeit, Isolierung und Depression.

Owning Mahowny, Richerd Kwietniowski (2003), Drame, 104 min.
Geschichte eines jungen, dynamischen und vielversprechenden Kaderangestellten mit einem Spielproblem. Er setzt seine finanziellen Fähigkeiten gezielt ein, lässt sich aber von der Polizei erwischen. Der Film erzählt die Geschichte des wichtigsten Bankbetrugs, der durch einen einzelnen Mann ausgeführt wurde.

24 heures de la vie d'une femme, Laurent Bouhnik (2002), film, 92 min.
Verfilmung eines Romans von Stefan Zweig. Die Geschichte spielt sich zu Beginn des Jahrhunderts in einem Kasino ab. Es werden die 24 intensivsten Stunden im Leben von Marie, einer Frau der feinen Gesellschaft, und Anton dargestellt. 20 Jahre später vertraut sie ihr Geheimnis an. Der Film erzählt mehrere Geschichten, die sich in fortfolgenden Flashbacks miteinander verbinden.

Soupçons, Alfred Hitchcock (1941), Thriller, 100 min.
Ein Film, der ein unredliches Paar darstellt: Ein verschwenderischer und lügenhafter Mann (Johnnie) und eine ordentliche und rechtschaffen Frau (Lina). Der Mann muss seine Frau anlügen um seine enormen Schulden zu verdecken und spielt ein beunruhigendes Doppelspiel. Die Frau stellt sich dann das Schlimmste über die Vergangenheit ihres Mannes vor.

Malerei

Der Falschspieler mit dem Kreuz-As, Georges De La Tour (um 1625)

Der Falschspieler mit dem Karo-As, Georges De La Tour (um 1625)

 

 
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