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Einführung
Warum braucht es eine Behandlung der Spielprobleme?
Exzessives Spielen betrifft etwa 3% der erwachsenen Bevölkerung
der Schweiz. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Tabu und die Betroffenen
verstecken sich mit ihren Problemen. Die beobachteten Kennzahlen
sind beunruhigend: nur 1-2% der exzessiven Spieler suchen Hilfe.
Übrigens vergehen durchschnittlich 5-6 Jahre zwischen dem Beginn
der Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Spielen und dem Aufsuchen
professioneller Hilfe. Während dieser langen Phase verschlechtert
sich die psycho-soziale Situation des Individuums: substanzielle
finanzielle Verluste, Schulden, Arbeitsplatzverlust, Wohnungsverlust,
Zerfall oder Zusammenbruch der sozialen und familiären Verbindungen
und andere mit dem Spielen verbundene Probleme (Depression, Abhängigkeiten,
etc.). Die Mortalität ist bei den exzessiven Spielern das grösste
Problem. Die internationale Literatur weist 13-16% Suizidversuche
bei den Problemspielern aus. Daher ist es wichtig, psycho-soziale
Hilfe und Nachbetreuung anzubieten um die Früherkennung zu
fördern und Risiken beim Spielen rechtzeitig anzugehen.
An wen adressiert sich das Angebot des CJE?
- An alle Personen, die exzessive spielen, unter den Konsequenzen
leiden oder andere Probleme mit dem Spielen haben.
- An alle einer exzessiv spielenden Person nahe stehenden Personen,
die angemessene Ratschläge oder Hilfe benötigen.
- An alle Personen oder Institutionen in Kontakt mit Problemspielern
oder deren Angehörigen.
- An alle anderen Personen oder Institutionen, die vom Problem
betroffen sind. .
Wie viel Zeit vergeht bis zum ersten Termin?
Die Wartezeit für einen ersten Termin beträgt ungefähr
eine Woche.
Für Notfälle ist im Zentrum ständig ein Therapeut
anwesend. Es ist auch möglich, telefonische Beratung oder Notfalltermine
zu erhalten.
Le premier entretien au CJE
Das erste Gespräch im CJE ist ein Einschätzungsgespräch.
Es zielt auf die Erhebung der wichtigsten Daten für eine Bewertung
der individuellen Situation des Klienten. Die Problematik des Problemspielens
wird vorgestellt, wie auch das Zentrum, seine verschiedenen Aufgaben
und seine Stellung im öffentlichen Gesundheitswesen. Anschliessend
an das Gespräch wird der Therapeut eine Therapiemöglichkeit
vorschlagen.
Es werden motivationale Gespräche, kognitiv-behaviorale Therapien
oder Gruppentherapien angeboten.
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