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Therapiearten
Das CJE bietet individuelle und Gruppentherapien im Zusammenhang
mit problematischem Glücksspiel an, wobei zur Behandlung damit
verbundener Probleme auch Medikamente eingesetzt werden (bei Depressionen,
Abhängigkeiten, etc.). Es werden auch Personen beraten, die
ein problematisches Verhalten in Zusammenhang mit Börsenaktivitäten
aufweisen. Es wird auch auf andere Therapiemöglichkeiten hingewiesen,
vor allem im Zusammenhang mit verbundenen Krankheiten.
Der Therapeut und der Spieler sind ein Team. Während der
Beratung wird versucht, die Problemlage aufzuschlüsseln und
die mit dem Spielen verbundenen Überlegungen und Verhaltensweisen
zu verstehen. Eine dabei verwendete Methode ist die Verbalisation.
Die therapeutische Arbeit konzentriert sich auf die Rationalisierung
der Strategien und falscher Überzeugungen und von anderen kognitiven
Mechanismen. Der Therapeut interessiert sich für den Klienten
als Ganzes (individuelle, soziale Probleme, etc.), seinen Erfahrungen
mit dem Spielen, seinem Verhalten in risikoreichen Situationen,
seiner Motivation zu Spielen, seinem familiären Background
und biologischer Eigenheiten.
Das motivierende Gespräch
Der motivationale Ansatz richtet sich an Klienten, die nicht sicher
sind, ob sie aufhören wollen zu spielen, obschon sie regelmässig
ans Spielen denken, oder an jene, die kontrolliertes Spielen anstreben.
Der Therapeut hilft dem Klienten, sein Zögern besser zu verstehen
bevor er sich entscheidet, sich helfen zu lassen.
Kognitive und Verhaltenstherapie
Für Spieler, die eine Behandlung wünschen, wird ein
kognitiver Ansatz gewählt. Er zielt auf die Gedanken, die ein
Spieler während des Spielens hat. Diese sind an der Entwicklung
und Aufrechterhaltung eines exzessiven Spielverhaltens stark beteiligt.
Gruppentherapie
Die Gruppentherapie hat eine unterstützende, verstärkende,
stimulierende und Spiegelfunktion. Sie gibt den Personen, die unter
einem problematischen Spielverhalten leiden die Möglichkeit,
andere Personen mit denselben Problemen zu treffen und sich nicht
mehr alleine zu fühlen. Es handelt sich um eine offene Gruppe
auf Vertrauensbasis, die durch zwei Therapeuten begleitet wird und
zwei Mal pro Monat stattfindet.
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