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Andere Angebote
Unterstützung für Angehörige
Für Angehörige werden während eines Gesprächs
Informationen zu exzessivem Spielverhalten, über Verhaltensweisen,
die dem Spieler gegenüber gezeigt werden sollen, und zu psychotherapeutischen
Behandlungsmöglichkeiten geboten.
Medikamentöse Behandlung und Gutachten
Exzessives Spielen ist normalerweise mit einer erhöhten Komorbidität
verbunden. Die medizinischen Statistiken der Schweiz weisen aus,
dass 63% der Spieler ein psychisches Problem aufweisen: 15% sind
Alkoholabhängig, 13% weisen einen multiplen Substanzgebrauch
auf, 14% Depressionen, 10% Persönlichkeitsstörungen und
11% andere Schwierigkeiten. Diese verschiedenen mit dem Spielen
verbundenen Probleme machen meist eine medikamentöse Behandlung
nötig. Die zwei Ärzte des Zentrums arbeiten auch mit der
Expertenkommission des CHUV zusammen und führen in diesem Zusammenhang
auch Expertisen durch die Abhängigkeiten, wie zum Beispiel
ein problematisches Spielverhalten, betreffen.
Sozial- und Gemeindearbeit
Die Mehrheit der Personen, die eine Beratung suchen, stecken in
einer schwierigen psycho-sozialen Situation. Das häufigste
Motiv, Hilfe zu suchen, sind finanzielle Probleme (die Hälfte
der Klienten haben Schulden von über 50'000 Franken). Die Klienten
werden beraten und ihre psycho-soziale Situation wird bewertet.
Nach einer finanziellen Betrachtung werden die verschiedenen Möglichkeiten
aufgezeigt, wobei seine individuelle Situation und Motivation berücksichtigt
wird (Unterstützung vom Sozialamt, Entschuldungsmöglichkeiten,
Bevormundung, Konkurs, etc.). In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
im Gesundheitsbereich wird ein Plan für die Begleitung ausgearbeitet.
Verbindung "Problemspiel" zwischen
den psychiatrischen Diensten, dem Gesundheitssystem und der Gefängnisse
Das Zentrum bietet auch Verbindungsmöglichkeiten an, die
sich vor allem auf Evaluationsanfragen und auf die Kostenübernahme
und Orientierung der Klienten des CJE richten, wie auch Supervisionen
in anderen psychiatrischen Einheiten und in den Gefängnisse
des Kantons.
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