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Forschung am Zentrum
Seit der Integration 1980 als diagnostische Kategorie in die psychiatrische
Klassifikation des DSM-III (Diagnostic and Statistical Manual of
Mental Disorders), wurde pathologisches Spielen vermehrt erforscht,
bleibt aber bis heute wenig beachtet. Das Interesse hat sich hauptsächlich
auf die Stufen der Entwicklung (Fisher 2000, Johnson 1997, Lesieur
1987, Petry 2003, Wiebe 2000), Epidemiologie (De-fuentes, 2003,
Derevensky, 2003, Felsher, 2004, Grant 2003, Labrie 2003, Petry
2004, Schofield, 2004) und die Persönlichkeit der Problemspieler
und deren komorbide Probleme fokussiert (Anholt 2004, Blaszczynski
1997, Castellani 1995, Getty 2000, Gibson 2004, Nower 2004, Rodda
2004, Toneatto 1997). Einige Studien beschäftigten sich auch
mit der Evaluation von Präventionsprogrammen (Cuadrado 1999,
Ladouceur 2004, Salkeld 2004, Takushi 2004). Die Forschung zur Wirksamkeit
von Behandlungsmöglichkeiten im Spielbereich ist in den Anfängen.
Vorderhand wurde nur die kognitiv-behaviorale Therapie eingehend
evaluiert (Ladouceur, 2001). Im Gegensatz zu dem, was im Bereich
der Substanzanhängigkeit bei Spielern getan wurde, gibt es
sehr wenig Forschung im Bereich Neurobiologie, was einem Verständnis
der Abhängigkeitsprobleme abträglich ist.
Man sieht anhand dieser kurzen Literaturübersicht, dass die
Forschung in den Kinderschuhen steckt. Man ist noch weit davon entfernt,
die Faktoren, die die Entwicklung, die Aufrechterhaltung und die
Behandlung beeinflussen, zu verstehen und ein Erklärungsmodell
zu entwickeln.
- Jugendliche und pathologisches Spielen
- Ältere Personen und pathologisches Spielen
- Parkinson und pathologisches Spielen
- Suizidalverhalten bei Spielern
- Epidemiologie exzessiven Spielens
- Instrumente der Früherkennung
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